„Haus der Musik“

 

 

Umnutzung des alten Schwesternhauses in

ein Probehaus für die Freienohler Musikvereine

 


 

Das Vorhaben

 

Das Tambourcorps der Kolpingsfamilie Freienohl und der Musikverein Freienohl suchen seit vielen Jahren neue, passende und nutzungsorientierte Räumlichkeiten für die wöchentlichen Probeabende und für die Unterrichtung ihrer Schülerinnen und Schüler.

 

Seit Jahrzehnten finden die Proben in einem Kellerraum der St. Nikolaus Grundschule in Freienohl statt. Hier haben beide Vereine gemeinsam einen kleinen Proberaum, ein gemischtes WC und einen kleinen Abstellraum. Diese Räume sind jedoch über die Jahre für Musikvereine mit heutiger Besetzung und Größe viel zu klein geworden.

 

Aufgrund fehlender Isolierung der Außenwände und der alten Struktur des Gemäuers, sind die Wände zudem feucht und schimmelbelastet. Eine gesundheitliche Gefährdung durch einen längerfristigen Aufenthalt in diesen Räumen kann leider nicht mehr ausgeschlossen werden.

 

Beide Vereine benötigen daher dringend Räume in ausreichender Größe, um eine adäquate Probenarbeit gewährleisten zu können. Auch die gleichzeitige Unterrichtung mehrerer Schüler und Schülergruppen wäre für beide Vereine von großem Interesse. Die Jugendarbeit und die Ausbildung junger, talentierter Musiker ist für Vereine ebenso Aufgabe wie auch Sicherung des Fortbestehens der Vereine.

 

Seit über einem Jahr stehen die Räumlichkeiten des ehemaligen Schwesternhauses über dem katholischen St. Nikolaus Kindergarten leer. Viele Ideen zur weiteren Nutzung haben sich als unrealistisch erwiesen. Die Nutzung der oberen Etage als „Haus der Musik“ ist in unserer Gemeinde daher auf offene Ohren gestoßen.

 

Nach ersten Vorgesprächen erklärte sich Herr Klaus Höhmann als musikalischer Leiter des Tambourcorps und von Beruf Architekt bereit, ein Raumnutzungskonzept zu erarbeiten und die Umnutzung der Räumlichkeiten auf seine Machbarkeit hin zu überprüfen.

 

Unser Anliegen – unsere Bitte

 

Gerade für die funktionierende Jugendarbeit wie auch für die gesamte musikalische Weiterentwicklung beider Vereine wären optimale Ausbildungs- und Proberäume ein absolut notwendiger Grundpfeiler. Zusammen setzen wir alles daran, dass mit dem Umbau des alten Schwesternhauses unser Traum von einem „Haus der Musik“ wahr wird, und wir nach langen Jahren des Improvisierens eine Heimat für unser Hobby – die Musik – finden. Deshalb bitten beide Vereine um Unterstützung für ihr Anliegen, da sie allein dieses Vorhaben nicht stemmen können. Für die jetzige Jugend- und Ausbildungsarbeit werden die Etats bereits jetzt fast schon über Gebühr belastet.

 

 

 

Rahmenbedingungen

 

Der Kirchenvorstand der St. Nikolaus Pfarrgemeinde Freienohl vertreten durch Pfarrer Michael Hammerschmidt hat sich bereit erklärt die Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen, vorbehaltlich einer positiven Vertragsschließung zwischen beiden Vereinen und der kath. Kirchengemeinde wie auch der Sicherstellung einer soliden Finanzierung. Alle entstehenden Nebenkosten ( Betriebskosten ) sind durch die potentiellen Nutzer zu zahlen.

 

Kosten für die Renovierung und den notwendigen Umbau der zur Zeit leer stehenden Räume sind durch das Tambourcorps und den Musikverein Freienohl aufzubringen. Investitionen für die Einrichtung, Mobiliar etc. für den Probebetrieb sind ebenfalls durch die beiden Vereine zu erbringen.

 

Die Nutzung einzelner Räume durch den St. Nikolaus Kindergarten Freienohl ist angedacht und seitens des Kindergartens und der katholischen Kirchengemeinde gewünscht. Im Zuge der Ausweitung des Kindergartens als Familienzentrum können somit z.B. Sprach-erziehungskurse, musikalische Früherziehung, Einzelgespräche, Ruhe- und Bewegungsbereiche zukünftig angeboten werden.

 

Somit erfahren die jetzt leer stehenden Räumlichkeiten eine sinnvolle Nutzung für Jung und Alt.

 

Eine vertragliche Regelung der Nutzung ist zwischen allen beteiligten Nutzungspartnern und der kath. Kirchengemeinde unmittelbar nach Klärung der Finanzierungsfragen geplant.

 

Das Raumnutzungskonzept

 

 

Das Raumnutzungskonzept von Herrn Dipl.-Ing. Klaus Höhmann sieht folgende Räume für die wöchentliche Probearbeit der Musikvereine vor:

 

Proberäume

 

Proberaum I    Raum mit 20 bis 25 Plätzen

                         für z.B. Register/Satzproben

 

Proberaum II   Raum mit 30 bis 35 Plätzen

                        für z.B. Register/Satzproben

 

Proberaum III   Raum mit 10 bis 12 Plätzen

                         für z.B. Register/Einzelproben

 

Proberaum IV  Raum mit 10 bis 12 Plätzen

                        für z.B. Register/Einzelproben

 

Proberaum V   Raum mit 55 bis 65 Plätzen

                         für Gesamtproben

 

Diverse Nebenräume ergänzen das Gesamtkonzept:

 

- Eingang mit Garderobe und Putzmittelraum

- getrennte Damen- und Herrentoiletten

- zwei Abstellräume

- ein Besprechungszimmer

- Gesellschaftsbereich mit Sitzecke

 

Proberäume wie auch das angedachte Besprechungs-zimmer lassen sich, bei vorheriger konkreter Abstimmung über Ausstattung und Materialien, optimal und sinnvoll einer gemeinsamen Nutzung zwischen Kindergarten und Musikvereinen zuführen.

 

 

 

 

Das neue Probehaus "Haus der Musik"